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Chancen und Risiken 

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Der größte Mehrwert eines Smart Meters entfaltet sich, wenn er mit einer Solaranlage kombiniert wird. Denn hier sorgt das intelligente Messsystem nicht nur für Transparenz beim Stromverbrauch, sondern auch für eine exakte Erfassung der Einspeisung ins Netz. Haushalte mit Photovoltaik können dadurch in Echtzeit nachvollziehen, wie viel Strom sie selbst produzieren, wie viel sie direkt verbrauchen und wie viel ins öffentliche Netz fließt. Das ermöglicht eine optimale Steuerung des Eigenverbrauchs und eine faire, transparente Abrechnung der Vergütung.

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Ein weiterer Vorteil liegt in der Kombination mit Speichertechnologien. Wer eine Solaranlage mit Batteriespeicher betreibt, kann über den Smart Meter den idealen Zeitpunkt zum Laden und Entladen bestimmen. In Zeiten hoher Eigenproduktion wird der Speicher automatisch gefüllt, während in Zeiten hoher Netzpreise der selbst gespeicherte Strom genutzt werden kann. Das reduziert die Abhängigkeit vom Energieversorger erheblich und steigert die Eigenversorgungssicherheit.

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Darüber hinaus eröffnet der Smart Meter für Solaranlagen-Betreiber die Möglichkeit, an dynamischen Stromtarifen teilzunehmen. Überschüssiger Solarstrom kann in Phasen hoher Nachfrage besonders lukrativ ins Netz eingespeist werden, während günstige Netzstromzeiten genutzt werden, um zusätzliche Geräte laufen zu lassen. Damit werden Haushalte mit Photovoltaik nicht nur zu „Prosumern“ (Produzenten und Konsumenten), sondern profitieren auch wirtschaftlich stärker von der Energiewende.

Risiken ohne Solaranlagen

Ohne eine eigene Solaranlage fällt der direkte Nutzen von Smart Metern häufig deutlich geringer aus. Zwar liefern sie detaillierte Verbrauchsdaten, doch für Haushalte ohne eigene Erzeugung bleibt dies oft eine reine Information ohne nennenswerte finanzielle Vorteile. Wer keine Möglichkeit hat, seinen Verbrauch flexibel zu verschieben – etwa weil der Alltag fest getaktet ist – kann die Chancen dynamischer Tarife kaum nutzen. In solchen Fällen werden die Kosten für den Einbau und Betrieb eher als Belastung empfunden.

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Ein weiteres Risiko besteht in den laufenden Gebühren. Auch wenn die Bundesnetzagentur Preisobergrenzen vorgibt, zahlen Verbraucher für den Betrieb des Smart Meters jährlich zwischen etwa 20 und 60 Euro. Für Haushalte ohne Solaranlage oder steuerbare Großverbraucher kann dies die jährliche Stromrechnung spürbar erhöhen – ohne dass sich durch Einsparungen oder flexible Tarife ein echter Gegenwert ergibt.

Zusätzlich stehen Datenschutz und Eingriffsmöglichkeiten im Fokus der Kritik. Smart Meter erfassen den Verbrauch in kurzen Intervallen und legen so detaillierte Nutzungsprofile offen. Zwar gelten strenge Datenschutzgesetze, dennoch bleibt die Sorge, dass Dritte Rückschlüsse auf das Verhalten im Haushalt ziehen könnten. Hinzu kommt die Möglichkeit, dass Netzbetreiber künftig Lasten steuern oder drosseln dürfen – was vor allem für Haushalte ohne Solaranlage wie ein Kontrollverlust wirken kann. In Summe kann der Smart Meter für sie mehr Nachteile als Chancen bedeuten.

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